1. Jugendforum Neunburg

am Freitag, 24 August 2012. veröffentlicht in JU Region Neunburg

1. Jugendforum Neunburg

Zum ersten Jugendforum in Neunburg konnten die Veranstalter JU-Stadtratsmitglieder Verena Reimlund Peter Schießl 30 Teilnehmer begrüßen. Neben dem Bürgermeister Martin Birner waren derJugendbeauftragte der Stadt, Harald Klatzka, die JU-Kreisvorsitzende Bettina Lohbauer und vieleJugendliche aus den Vereinen anwesend."Ich freue mich, dass sich viele Größen aus der Jugendarbeiteingefunden haben," bemerkte Verena Reiml. Bürgermeister Martin Birner erwähnte in einer kurzenEinführung, dass er als ehemaliger Jugendbeauftragter der Stadt Neunburg eng mit der Jugendarbeitverbunden sei. Die Stadt gebe 150 000 € für Jugendförderung aus. Hinzu komme noch die Förderungder Vereine, die auch wertvolle Arbeit in diesem Bereich leisten.

In einer sehr interessanten Diskussionsrunde wurden viele Themen angesprochen. Es wurdebesprochen, dass ein Kino für Neunburg wünschenswert wäre. Um aber ein vielfältiges Programmzu bieten reiche ein Kinosaal nicht aus. Desweiteren wurde angeregt, ob es möglich ist, in Neunburgein Cafe, dessen Angebot an junge Leute gerichtet ist, anzusiedeln. Auch die geringe Vielfalt an Barswurde bemängelt. Hierzu kommentierte der Bürgermeister: "Die Stadt kann nicht als Betreiber einesCafes auftreten, wir können uns aber darum bemühen, dass der eine oder andere Kontakt hergestelltwird."
Interessante Gedanken wurden auch zum Thema ausgetauscht, ob es wieder sinnvoll sei,eine Neuauflage der Beachparty in Neunburg zu organisieren. Hier zeichnete sich ab, dass eswahrscheinlich schwierig sein könnte, die legendäre Veranstaltung wiederzubeleben. Es wäre aberauf jeden Fall wünschenswert, eine ähnliche Veranstaltung abzuhalten, möglicherweise auf demGelände des Stadtparks.
Die Ausrichtung und Nutzung des Jugendtreffs wurde auch diskutiert. Hier wurde angeführt, dass dieÖffnungszeiten nicht an den Bedarf der Jugendlichen ausgerichtet sei. Vor allem am Wochenendeund während der Ferien sei dieser geschlossen. Es wurde außerdem angeregt, dass der Jugendtreffvon Jugendlichen, die bereit sind Verantwortung zu übernehmen, ohne Aufsicht zu mieten ist. Hiermüsse das Konzept neu überarbeitet werden, um die Einrichtung an den Bedarf der Jugendlichenanzupassen und das Image zu verbessern.

Der Jugendbeauftragte der Stadt Neunburg, Harald Klatzka fragte, ob das Angebot desJugendferienprogramms erweitert werden sollte, um Jugendliche ab 14 anzusprechen. Hier wäreneine Kanu-Tour an der Schwarzach oder eine Fahrt zum Hochseilgarten sowie weitere sportlicheVeranstaltungen denkbar.
Es wurde auch angeregt, dass es für Neunburg wichtig ist, ausreichend Einkaufsmöglichkeiten zuschaffen, um den Bedarf der Jugendlichen zu decken. Hier fehle es vor allem an einem hochwertigemDrogeriemarkt. Es wurden auch Themen wie Maibaumaufstellen, ein verbesserter Bolzplatz,Public Viewing während der Fußball-EM, und die öffentliche Verkehrsverbindung der Ortsteileangesprochen.

Abschließend ermunterte JU-Stadtratsmitglied Schießl: "Wir wollen, dass in Neunburg wieder mehrlos ist. Das können wir aber nicht alleine schultern, dazu brauchen wir euch. Deshalb packen wir an,damit Neunburg attraktiver für junge Leute wird!"

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